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Hilfeleistung
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Einsatzort Details

Salinestraße Ecke Ostrauer Straße
Datum 29.08.2016
Alarmierungszeit 02:26 Uhr
Einsatzende 07:13 Uhr
Einsatzdauer 4 Std. 47 Min.
Alarmierungsart Sirene + Pager
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr
  • LF 20/16
  • TGM 23/12
  • RW 1 (a.D.)
Polizei
    Hilfeleistung

    Einsatzbericht

    Zur Amtshilfe für die Polizei wurde die Feuerwehr Bad Dürrenberg in der Nacht auf Montag in die Salinestraße angefordert.

    Hier war die Aufgabe einen Tatort auszuleuchten und den Bereich abzusichern.

    Über den Teleskopgelenkmast konnte mit insgesamt 4 Scheinwerfern und 4000 Watt Lichtleistung die Einsatzstelle von oben ausgeleuchtet werden um die schriftliche sowie fotografische Einsatzaufnahme für die Kriminalpolizei zu ermöglichen.

    Mehrere Streifenwagen wurde beschädigt, sowie eine Straßenlaterne umgefahren, welche durch die Feuerwehr demontiert und der Bereich abgesichert wurde.

     

    Desweiteren wurde anschließend der Rüstwagen sowie das Löschgruppenfahrzeug in die Kirchfährendorfer Straße ebenfalls zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle angefordert.

    Hier der Bericht der Mitteldeutschen Zeitung:

    Die Kugel steckt im Gesäß

    VERFOLGUNGSJAGD Ein 35-Jähriger fährt in Bad Dürrenberg mit einem gestohlenen Kleinwagen einen Polizisten um. Ein Kollege eröffnet darauf das Feuer - und trifft.

    VON DIRK SKRZYPCZAK

    BAD DÜRRENBERG/MZ -Eine wilde Verfolgungsjagd durch den östlichen Saalekreis hat in der Nacht zum Montag ein blutiges Ende genommen. Nach Polizeiangaben hatte ein 35-jähriger Autofahrer auf seiner Flucht in einem gestohlenen Kleinwagen in Bad Dürrenberg einen Beamten angefahren. Daraufhin zog ein Polizist seine Dienstwaffe und schoss auf das Fahrzeug. Dabei wurde der 35-Jährige im Gesäß getroffen. Er kam zur Behandlung ins Krankenhaus.

    Begonnen hatte die filmreife Auseinandersetzung kurz vor Mitternacht in Merseburg. "Nach den bisher vorliegenden Informationen wollte die Besatzung eines Funkstreifenwagens das Auto kontrollieren, weil es zur Fahndung ausgeschrieben war", sagte Ulrike Diener, Sprecherin der Polizeidirektion in Halle, auf Nachfrage der MZ. Allerdings habe der Mann am Steuer Gas gegeben und sei in Richtung Bad Dürrenberg geflohen. Die Beamten forderten Verstärkung an, mindestens drei Streifenwagen sollen die Verfolgung aufgenommen haben. Bei Kirchfährendorf geriet die Lage dann außer Kontrolle. Hier stoppte der 35-Jährige das Auto. Zwei Polizisten stiegen aus ihrem Einsatzfahrzeug aus. Da soll der Täter - der Polizei wegen verschiedener Delikte, vor allem Diebstählen hinlänglich bekannt - den Rückwärtsgang eingelegt und Gas gegeben haben. Ein Beamter wurde von dem Wagen erfasst. Er wurde offenbar nur leicht verletzt und befand sich kurzzeitig zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Sein Kollege schoss auf den Fluchtwagen, um ihn zu stoppen. "Der Einsatz der Dienstwaffe ist im Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landes geregelt", erklärte Diener. Ob der Polizist richtig gehandelt hat, war nicht zu erfahren.

    Der verletzte 35-Jährige setzte seine wilde Flucht fort. Zwei Polizeifahrzeuge wurden dabei beschädigt. Ob die Funkstreifenwagen versucht haben, den Pkw durch Abdrängen zum Halten zu zwingen, ist nicht klar. Fakt ist, dass die Jagd in der Salinestraße schließlich ein Ende hatte. Laut Diener habe der Einsatz letztlich nur 15 Minuten gedauert, die es aber in sich hatten.

    Der Kleinwagen, mit dem der 35-Jährige unterwegs war, wurde übrigens am 25. August in Schafstädt gestohlen. Ist der Amokfahrer auch der Dieb? Das muss noch geklärt werden. Die Polizei hat gegen ihn jedenfalls Ermittlungen wegen schweren Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Diebstahls eingeleitet.

    "Das Auto war zur Fahndung ausgeschrieben." Polizeisprecherin Ulrike Diener

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